PanzerguideKapitel
Digitales Panzerhandbuch

Schießen aus der Bewegung

Schießen aus der Bewegung

 

Das Schießen aus einem sich bewegenden Panzer heraus gehört zur Königsdisziplin eines Panzermannes. Die größten Schwierigkeiten macht dabei der gegebenenfalls sehr unebene Untergrund. Die kleinste Bodenwelle kann einem den Schuss vermasseln. Je schneller der eigene Panzer dabei ist, desto schwieriger wird es. Der Munitionsverbrauch bei derartigen Aktionen ist enorm hoch. Gleichzeitig spielt auch die Entfernung zum Ziel eine entscheidende Rolle und ob es sich bewegt, oder nicht. Je weiter es entfernt ist, desto mehr schrumpft die sowieso schon kleine Trefferwahrscheinlichkeit. Bewegt es sich entgegengesetzt zum eigenen Panzer, muss der Vorhaltewinkel sehr viel größer, als normal gewählt werden. Bewegt es sich mit dem eigenen Panzer, sehr viel kleiner. Um überhaupt eine reelle Trefferchance zu haben, sollte man auf möglichst ebenem Untergrund, bei langsamer bis maximal mittlerer Geschwindigkeit und in niedriger Entfernung zum Ziel fahren. Solange man die Gunner-Postition innehat, fährt der Panzer in der letzten eingeschlagenen Richtung weiter - gern auch gegen Hindernisse, die einen Panzer sogar umwerfen können - der Weg sollte also relativ frei sein. Dies erfordert viel Übung und ein gutes Situationsbewusstsein.


Zum Glück kann man aber im Offline-Modus üben, indem man freihändig über das Gelände fahrend auf Büsche, Schafe und ähnlich wehrlose Dekoration Jagd macht. In der nähe der Zielscheiben für Luft-Boden-Kampfübungen stehen sogar Panzer- und LKW-Wracks in Dreiergruppen, die beschossen werden wollen.

Wenn man den eigenen Schießkünsten während der Fahrt nicht vertraut, kann man auch zu HE-Munition greifen, um dem Feind mit Treffern vor den Bug die Sicht zu nehmen oder etwas durchzuschütteln.